Oli hat sich die Entscheidung, ob er einen Hund kaufen sollte nicht leicht gemacht. „Lange habe ich überlegt wieder einen Hund in mein Leben zu lassen, denn es bedeutet auch die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen und mein Leben danach auszurichten.
Viele Ausreden über 1,5 Jahre hinweg wurden gesucht warum es gerade, Jetzt, nicht passt. Und dennoch habe ich mich immer wieder auf verschiedenen Portalen umgesehen und dann sah ich sie – Ein Wurf von 12 zuckersüßen Labbi Welpen. In diesem Moment war mir klar, dass ich mir die Kleinen einmal anschauen möchte.
Also machte ich mich mit meinem besten Freund spontan auf die knapp 2,5-stündige Reise um sie zu kennenzulernen.
Kaum dort angekommen sind uns die Kleinen auch schon entgegen gesprungen. Kappa war nicht der erste, aber auch nicht der letzte, der auf mich zukam. In den zwei Stunden in denen wir dort waren, kam er aber immer wieder zu mir und hat mich abgeschleckt.
Ich glaube da haben wir es einfach gespürt, ich war verliebt und er zeigte mir seine Zuneigung auf seine besondere Weise. Es war entschieden: Kappa sollte es sein!
Zwei Wochen später haben mein Papa und ich ihn abgeholt. Er hat mit mir auf der Rückfahrt auf der Rückbank gesessen und war absolut tiefenentspannt.
Die ersten Nächte habe ich auf der Couch geschlafen und immer eine Hand im Körbchen bei ihm gehabt. Im 2 Stunden Rhythmus ging es raus zum Gassi gehen üben. Die ersten zwei Wochen habe ich zwar dennoch viel mit Putzen verbracht danach war er aber größtenteils stubenrein.
Seit seinem Einzug ist das Leben mit ihm so intensiv, geprägt durch viel körperliche Nähe, soziales Spiel, Trainingseinheiten und die gemeinsame Entdeckung der Welt. Unsere Bindung wurde von Tag eins an immer stärker, sodass das Zusammenleben einfach nur Spaß macht.
Die gegenseitige Liebe und das Vertrauen ist heute ein unzertrennliches Band, dass uns keiner mehr nehmen kann und das ich auch nicht mehr missen möchte.“
Kappa war mit seinen grade mal 4 Monaten bei dem Shooting noch immer sehr verspielt. Das zeigte sich nicht nur im ständigen rumtoben und schnüffeln, sondern auch im Entdecken von neuen Dingen. Beispielsweise der Pusteblumen, in die er herzhaft reinbiss.
Trotz seiner Verspieltheit war er schon super folgsam, was aber nicht zuletzt auch an den vielen Leckerlis und Würstchen lag, die Oli eingepackt hatte, um ihn zu bestechen.
Die Fotos spiegeln einen kleinen ungestümen Welpen wider, der die Welt entdeckt und gleichzeitig schon bestens integriert ist. Genauso zeigen sie aber auch die tiefe und respektvolle Verbindung, die sich bereits in den ersten Monaten zwischen Oli und Kappa gebildet hat.
Ich war auf jeden Fall direkt hin und weg von diesem kleinen Chameur und musste immer mal wieder eine Streichelpause einlegen.